Sturm "Kyrill" - 23 Einsätze am laufenden Band am 19. & 20. Jänner 2007

Auch die Feuerwehr Pischelsdorf/Leitha blieb vom Sturm „Kyrill“ nicht verschont. Am 19.01.2007 wurde die Feuerwehr bereits um 02:46 Uhr durch die NÖ Landeswarnzentrale zu einem technischen Einsatz alarmiert. Beim Eintreffen der Männer wurde festgestellt, dass ein Baum über die Teichgasse gefallen war und diese blockierte. Da aber keine Gefahr in Verzug bestand, entschied man sich die Straße abzusperren und mit den Aufräumarbeiten bei Tagesanbruch zu beginnen.

Um 07:00 Uhr rückten die Mitglieder dann wieder aus um den mächtigen Baum von der Straße zu entfernen. Da sehr viele Schäden durch die Bevölkerung gemeldet wurden, wurde eine erste Bestandsaufnahme durchgeführt - es folgten 14 Einsätze an diesem Tag.
Auf der Hauptstraße war eine Plakatwand auf den Gehsteig gestürzt, ein Einfahrtstor aus den Angeln gerissen und umgestürzt, beim Bauhof zwei Holzhütten umgestürzt, Bäume umgestürzt, Äste auf Dächern, auf mehreren Dächern fehlten die Dachziegel, usw. Der größte Schaden wurde jedoch am eigenen Feuerwehrhaus festgestellt. Es regnete in den Zwischentrakt, über 50 Stk. Dachziegel fehlten, und die Fassade sowie die SAT-Anlage wurden beschädigt. Unter der Mithilfe von Ing. Gerald Mück, Firmeninhaber der Firma Mück Schwimmbeckenerzeugung, begann man nun die Schäden mittels eines Ladekran und Arbeitskorb in der Ortschaft zu beheben. Gegen 16:00 Uhr wurden auf Grund des Regens die Arbeiten beendet und die Männer konnten erschöpft ins Feuerwehrhaus einrücken.

Da noch nicht alle Schäden behoben werden konnten, musste man auch am 20.01.2007 wieder ausrücken. Der arbeitsreiche Tag begann um 09:00 Uhr. An diesem Tag wurden 9 Einsätze bewältigt. Der Schwerpunkt am Vormittag waren die Eindeckarbeiten am Feuerwehrhaus und auf verschiedenen anderen Dächern in der Ortschaft, sowie das Entfernen umgestürzter Bäume. Große Hilfe war dabei wieder der LKW mit Kran und Arbeitskorb der Firma Mück. Am Nachmittag folgte nochmals große Anstrengung – mehrere große Bäume waren umgestürzt und lagen quer über dem Leitha Werkskanal. Es folgte zum Abschluss noch das Eindecken mehrere Dachziegel in der Bründlfeldgasse. Gegen 17:00 Uhr konnte schlussendlich wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt und die Einsatzbereitschaft hergestellt werden.

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